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Berichte

Fortbildungs- und Besinnungswoche für Mesnerinnen und Mesner

Vom 19. Bis 23. November 2018 fand im Exerzitienhaus der Pallottiner in Hofstetten bei Falkenstein die alljährliche Fortbildungs- und Besinnungswoche für Mesnerinnen und Mesner aus der Diözese Regensburg statt.
33 Kolleginnen und Kollegen nahmen an der Veranstaltung teil. Der Fortbildungsteil bestand aus vier jeweils halbtägigen Vorträgen zu verschiedenen Fachthemen. Den Anfang machte diesmal Herr Rudolf Perner aus Passau. Herr Perner ist Chef der gleichnamigen Glockengießerei und Fachfirma für alles was mit Glocken und Läutetechnik zu tun hat. Ein überaus umfangreiches und ergiebiges Thema. Breit gefächert ging der Vortrag von Ursprung und Sinn des Glockengeläutes über die Entstehung bzw. den Guss der Glocken bis hin zur modernen Technik in den Glockentürmen und Computer gesteuerten Läuteanlagen und deren Möglichkeiten.
Das nächste Thema war ein ganz anderes. Dr. Rainer Tichy ist Notarzt beim Malteser Hilfsdienst. Er und sein erfahrener Rettungssanitäter Herbert Scheuerer brachten den interessierten Teilnehmern in unnachahmlich humorvoller und kompetenter Weise die Grundkenntnisse, so zu sagen das Abc der Ersten Hilfe näher. Es war eine Auffrischung der Kenntnisse mit praktischen Übungen, die für jeden Ersthelfer sehr nützlich sind denn in Notfällen gilt es besonnen und schnell zu handeln da ist jeder Handgriff wichtig.
Dipl. Ing. Stefan Meier von der Abteilung für Arbeitssicherheit des Bistums, referierte über Versicherungsfragen und gab anschließend in lockerer Gesprächsrunde Auskunft über die verschiedensten Fragen der Zuhörer. Es war ein sehr kurzweiliger Vormittag, den man durchaus noch hätte ausweiten können.
Als „Dauergast“ bei den Mesner-Fortbildungen kam dann zu guter Letzt Assessor Josef Wismet, Leiter der Rechtsstelle der KAB zu Wort. Herr Wismet widmete seinen gesamten Vortrag den umfangreichen Änderungen und Neuerungen im Rentenrecht. Auch diese Einheit wurde mit großem Interesse verfolgt und war für die Zuhörer sehr aufschlussreich.
Den letzten Tag gestaltete Diözesanpräses Pfarrer Andreas Weiß. Pfarrer Weiß machte den, vor allem bei uns in Bayern als Patron der Mesnerinnen und Mesner verehrten Hl. Bruder Konrad zum interessanten Gesprächsthema. Ein Film über das Leben des Heiligen war der Einstieg in einen Gedankenaustausch über die Besonderheiten im Leben des Bruder Konrad. Anlass über diesen besonderen Heiligen zu sprechen war natürlich sein zweihundertster Geburtstag, den der wohltätige Kapuzinermönch und Pförtner des Klosters St. Anna in Altötting am 22. Dezember 2018 hätte feiern können.
Am Nachmittag dieses Tages bekamen wir Besuch von unserem vor kurzem in den wohlverdienten Ruhestand gewechselten früheren Diözesanpräses Pfarrer Josef Vogl der bei diesem Anlass offiziell verabschiedet wurde. Diözesanvorsitzender Josef Dommer hielt einen kurzen Rückblick auf die Zehn Jahre die Pfarrer Vogl den Diözesanverband der Mesner als Präses begleitet hat. In diese Zeit fiel unter anderem auch das 60jährige Gründungsfest mit Standartenweihe des Diözesanverbandes am 20 Juni 2012. Herr Pfarrer Vogl hat bei der Beschaffung der Standarte sowie zum Gelingen des Festes einen sehr großen Beitrag geleistet.
Der Diözesanvorsitzende bedankte sich mit einem kleinen Präsent ganz herzlich bei Pfarrer Vogl.
Nach der Verabschiedung von Pfarrer Vogl kam die offizielle Begrüßung des neuen Präses Pfarrer Andreas Weiß der zwar schon seit dem 01. Juli 2018 Präses des Diözesanverbandes ist, nun aber aus der Hand des Diözesanvorsitzenden im Auftrag des Generalvikars die Ernennungsurkunde überreicht bekam und herzlich willkommen geheißen wurde. Wir freuen uns wieder einen Präses zu haben und auf eine gute zusammenarbeit.
Den würdigen Abschluss bildete ein feierlicher Gottesdienst in der Hauskapelle.
Natürlich kam auch das gesellige zusammensitzen und der Austausch untereinander nicht zu kurz. Die Abende verbrachte man in gemütlicher Runde im Bierstüberl.

 

 
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